Hilf uns Vorurteile und Rassismus zu überwinden!

Willkommen bei Bridging Gaps e.V.!

Wir sind ein junger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Alltagsrassismus zur Sprache zu bringen. Durch kritisches Hinterfragen bestehender Strukturen und gezielte Aktionen wollen wir für mehr Gleichheit in unserer Gesellschaft sorgen. Dabei konzentrieren wir uns in unserer Vereinsarbeit auf zwei Länder: Südafrika und Deutschland. Wir sind junge Studierende und Berufstätige, die an verschiedenen Standorten in beiden Ländern aktiv sind. Wir freuen uns über kreative und engagierte neue Unterstützer_innen!


Wo? Deutschland


Warum? Obwohl in Deutschland das Thema Rassismus für die Gesamtgesellschaft – im Vergleich zu Südafrika – kein Thema von zentraler Bedeutung zu sein scheint, sind wir überzeugt, dass auch hier Antirassismusarbeit dringend benötigt wird. Dabei sind wir nicht nur besorgt, wenn wir immer wieder von gewalttätigen fremdenfeindlichen Vorfällen hören. Wir glauben auch, dass kleine, nicht diskriminierend gemeinte Vorfälle im Alltag zu einer ungleichen Gesellschaft und einer Benachteiligung von Menschen, die von der Mehrheit als anders wahrgenommen werden, beitragen. Gerade auf solche Vorfälle und diskriminierende Gegebenheiten wollen wir aufmerksam machen, in dem wir kritisch Fragen wir diese diskutieren und in die Öffentlichkeit tragen: Was ist überhaupt Rassismus? Woher kommt er? Wie wird er transportiert?

Wie? Lokalgruppen an verschiedenen Standorten treffen sich regelmäßig, um sich in Diskussionen auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu planen. Beispielsweise haben wir eine Fotoausstellung mit kritischen Aussagen zum Thema Alltagsrassismus entworfen und an verschiedenen Orten gezeigt. Ein großer Erfolg war auch unser Dokumentarfilm, in dem Schwarze Menschen in Deutschland von ihren Alltagserfahrungen im Zusammenhang mit Rassismus berichten. In Zukunft wollen wir uns auf Bildungsangebote, die wir vor allem an junge Menschen richten werden, konzentrieren. Gleichzeitig halten wir die Augen offen und planen in den unterschiedlichen Städten verschiedene Aktionen, um unsere Anliegen an unsere Mitbürger_innen zu tragen.

Wer? Studierende und Berufstätige in Konstanz, Potsdam, Leipzig, Nürnberg – und vielleicht auch bald in deiner Stadt!


Wo? Südafrika


Warum?
Die Apartheid – ein durch und durch rassistisches Gesellschaftssystem – prägt Südafrika bis heute, auch wenn sie längst vorbei ist. Die Trennung nach Hautfarben ist fest im Kopf vieler, vor allem älterer, Südafrikaner_innen verankert. Doch auch die jüngeren Generationen sind nicht unbelastet von dem, was ihre Gesellschaft so lange ausgemacht hat. Damit die Regenbogennation dieses Trauma überwinden kann, muss das Thema unserer Meinung nach aktiv angesprochen und bearbeitet werden. Vielen von unseren Vereinsmitgliedern aus Deutschland liegt dieses Thema besonders am Herzen, da sie in Südafrika einen Freiwilligendienst geleistet und das Land kennen und lieben gelernt haben.

Wie? Die von unserer Vereinsgründerin Juliane Hoss entworfenen Bridges Camps bringen nun schon seit einigen Jahren Jugendliche aus unterschiedlichen Bereichen der südafrikanischen Gesellschaft für jeweils eine Woche zusammen. Über den Weg der Freundschaft und der geteilten Erfahrungen werden sie auf das Thema Rassismus aufmerksam gemacht und sie haben die Möglichkeit, in unbeschwerter Atmosphäre dieses schwere Thema zu diskutieren. Im Austausch miteinander lernen die Jugendlichen oft zum ersten Mal die Perspektive derer kennen, die von der Geschichte ihrer Gesellschaft auf andere Weise betroffen sind als sie selbst. Die ehemaligen Camp-Teilnehmer bleiben durch Wochenend-Workshops weiterhin mit Bridging Gaps und unseren Themen in Verbindung. Außerdem erhalten einige der Jugendliche individuelle Förderung und wir arbeiten an der Etablierung eines Stipendienprogramms.

Wer? Engagierte ehemalige Teilnehmer von Bridges Camps sowie Studierende und junge Berufstätige aus Pretoria tragen die Vereinsarbeit in Südafrika. Punktuell werden sie von deutschen Freiwilligen unterstützt.


Kooperationspartner:

  • Itsoseng Clinic, University of Pretoria
  • Universität Konstanz (Referat für Gleichstellung und Familienförderung)
  • VEUK – Verein der Ehemaligen der Universität Konstanz
  • Stiftung DEUTSCHES EHRENAMT

Preise / Auszeichnung: