Wir arbeiten als bundesweiter Verein und sind in verschiedenen Städten bzw. an verschiedenen Hochschulen mit regionalen Gruppen vertreten.

Unsere regionale Gruppe in Konstanz wurde im Wintersemester 2015/16 gegründet. In der Vergangenheit haben wir bereits mehrere Veranstaltungen an den Konstanzer Hochschulen und in öffentlichen Einrichtungen organisiert, um die Teilnehmenden zum Nachdenken über Rassismus und soziale Ungerechtigkeiten anzuregen. An den Hochschulen und auch in der Stadt Konstanz haben wir unsere Dokumentation “Schenkt uns Gehör” gezeigt. Besonders hervorzuheben ist eine Vorführung unserer Dokumentation “Schenkt uns Gehör” mit anschließender Podiumsdiskussion an der Universität Konstanz, bei der zwei der Protagonisten als Diskussionsteilnehmer mitgewirkt haben.

Neben öffentlichen Veranstaltungen, bei dem es uns um Sensibilisierung bezüglich Rassismus in der Konstanzer Gesellschaft geht, ist es uns sehr wichtig, uns auch untereinander auszutauschen und uns in unserem persönlichen Bewusstseinsbildungsprozess zu unterstützen. Bei Gruppentreffen tauschen wir uns beispielsweise über eigene Erfahrungen, interessante Beiträge und Veranstaltungen aus oder geben uns untereinander Inputs zum Thema. Aufgrund des Wunsches sich selbst intensiver mit Alltagsrassismus und unserer eigenen Position in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen, haben wir einen Critical Whiteness Workshop konzipiert und durchgeführt. Darauf aufbauend haben wir die Fotoausstellung “‘Wo kommst du wirklich her? Un-Sichtbarkeiten. Alltagsrassismus in Deutschland” realisiert. Diese wurde bereits an den Konstanzer Hochschulen und im Bürgerbüro der Stadt Konstanz ausgestellt. Für 2017 planen wir die Ausstellung “Sichtwechsel – Stadtbilder aus Afrika” nach Konstanz zu holen und uns in diesem Zusammenhang mit stereotypen Afrika-Bildern auseinanderzusetzen.

Im Zuge unserer Projekte kooperieren wir unter anderem mit dem Referat für Gleichstellung und Familienförderung der Universität Konstanz sowie mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz. Ein Ergebnis dieser Kooperation war die Veranstaltung einer Lesung mit der Autorin des Buches “Anleitung zum Schwarzsein”, Anne Chebu, in Konstanz.

Neben unserer inhaltlichen Arbeit unterstützen wir die Bridges Camps in Südafrika durch Fundraising-Aktivitäten, wie Waffelverkäufe an der Uni.

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, die uns in unseren Projekten unterstützen und neue Ideen einbringen. Falls Ihr gerne bei uns mitarbeiten möchten, schreibt uns eine E-Mail an konstanz@bridginggapsev.com.